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AUSWEG – Antye Greie aka AGF & Rupert Huber (TOSCA)

200 years of the genre “song & piano” reinterpreted, digitally processed and questioned:

A u s w e g  ist das neue gemeinsame Album-Projekt der deutschen Sängerin, Musikerin und Produzentin Antye Greie (aka AGF) und des Wiener Elektronik-Komponisten und Pianisten Rupert Huber (TOSCA, u.a.)  Seit 2010 arbeiten Greie und Huber an einem Album, das – wie ein Liederzyklus – verschiedene Stadien der digitalen Transformation von Klavier und Stimme verklanglicht. Das hörenswerte Ergebnis liegt nun seit 23. Mai digital vor und heißt  ’AUSWEG’!

Ausweg verknüpft digital verarbeitetes Klavier mit Stimme, Sprache und Komposition. Die Gemeinsamkeit der beiden international tätigen Künstler, im deutschen Sprachraum aufgewachsen zu sein, bestimmte die Entscheidung, die Texte in deutscher Sprache zu halten.

Das Element “Text” wird, ähnlich der verschiedenen Tonarten der auf Ausweg ausgestellten Stücke, musikalisch verwoben. So ergibt sich ein “akustisches” Grundgeflecht von Stimme, Klavierspiel, Text und Tonart, dass die beiden Künstler mit ihren unabhängigen digitalen Produktionsmethoden ins 21. Jahrhundert tragen. Der Album-Sound entwickelt sich aus einer hybriden Form von Umgebungs-, Gesang und elektro-akustischen Reflexionen.

Der allgemeine Grundton ist ruhig, persönlich und ernst, der lyrische Inhalt weitgehend abstrakt. Er behandelt die philosophische Distanz bei der Beobachtung  und Betrachtung der Menschheit. Zwar gibt es keine speziellen Anhaltspunkte für die Hörer zur Interpretation der Liedtexte, sie sind aber von realen Ereignissen aus der jüngsten internationalen Weltpolitik inspiriert.

Antye Greie-Ripatti (aka AGF) hat in vielfältigen Projekten und Arbeiten (Laub, AGF/ DELAY mit Vladislav Delay, The Lappetites, Eliane Radigue, Ellen Allien, Gudrun Gut und Kollaborationen mit Craig Armstrong) das Verhältnis zwischen Sprache, Stimme und digitalem Klang untersucht und in Performances, Klanginstallationen und Album-Veröffentlichungen umgesetzt. Ihr direkter, bewusster und sensibler Umgang mit verschieden Medien und Ausdrücken hat sie zu einem Trademark werden lassen und ihr eine treue internationale Fangemeinde von Asien über Europa bis nach Amerika beschert.

Rupert Huber arbeitet seit Jahren an der transformativen Projektion seiner Klaviermusik. Mit seinem Partner Richard Dorfmeister veröffentlicht er seit 1994 international erfolgreich unter dem Namen TOSCA. Auf dem TOSCA-Album “Dehli 9″ (2003) wurden Remixe von Hubers Klavierstücken veröffentlicht. Seit 2004 kombiniert Huber Klavier mit Live- Electronik. Sein Werk “Teardrops” (2012, Ars Electronica) stellte erstmals Hubers Technik vor, die Elektronik durch die Anschlagstärke des Flügels zu steuern. 2012 installierte Huber am Wiener Flughafen eine permantent Multi-Channel Klanginstallation, wo die Musik in Echtzeit von den Bewegungen der Flugzeuge kreiert wird.

‘Ausweg’ – Tracklisting:

1. Einton
2. Zerstückelt
3. Federlicht
4. Stadtschnee
5. technoin
6. Ausweg
7. CundD
8. Frühling
9. Schwarz Weiss
10. Wallenweg
11. Das Gemeinsame
12. th-weg-ism

Label: AGF Producktion 018
Digital Release: 23. Mai 2014
Digital Distribution: Morr Music

PRELISTEN: http://press.morrmusic.com/distribution/release/id/1982
WEB: http://ausweg.poemproducer.com
VIDEO: http://vimeo.com/92120789

Classical:NEXT 2014 bündelt Enthusiasmus der Klassik-Branche

Nach 4 intensiven Tagen Expo, Konferenz und Showcase-Konzerten geht die 2014er Ausgabe der Classical:NEXT eindrucksvoll zuende: Rund 1.000 Klassikprofis aus mehr als 40 Ländern kamen nach Wien, um neue Netzwerke zu knüpfen, neue Ideen zu entwickeln oder neue Projekte noch vor Ort anzustoßen.

Im Bild: US-Barton Thomas Hampson eröffnet Classical:NEXT mit Keynote © Eric van Nieuwland

Auch in seinem dritten Jahr vermeldet das internationale Fachforum für klassische Musik damit einen Besucherzuwachs. Die Zahl der Austeller stieg von 120 im Vorjahr auf 170 Firmen und Institutionen von Brasilien bis Japan. Besondere Erfolge der Veranstaltung vom 14. bis 17. Mai waren die hervorragende Stimmung und der Austausch zwischen den Sektoren: Mehr als 100 verschiedene Konzertveranstalter und Festivals, mehr als 150 Presse- und Medienvertreter, 150 Künstler und hunderte Labels und Vertriebe sowie Akteure im Education-Bereich wagten den Schulterschluss. Zusätzlich zu der belebten Messe setzten sich die Fachbesucher auf über 30 interaktiven Konferenz-Formaten mit Themen auseinander wie der Zukunft des Orchesters, der Einbindung neuer Hörerschaften, der gezielten Analyse von Big Data, alternativen Geschäftsmodellen für Labels und der kreativen Nutzung neuer Technologien.

Ein Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf Präsentationen und Network Meetings der Länder Korea und Brasilien, die wie viele Länder mit deutlich mehr Delegierten vertreten waren als noch in den Vorjahren. Auf den Panels und Mentoring Sessions der Konferenz saßen über 60 Sprecher aus 15 Ländern, unter anderem von der Association of British Orchestras, dem Wiener Konzerthaus, Naxos, der Wigmore Hall, der Music on Main Konzertreihe aus Kanada, AKM Österreich, Sound and Music, dem internationalen Yehudi Menuhin Violin-Wettbewerb, der Wiener Staatsoper, der Daewon Cultural Foundation aus Süd-Korea, der IAMIC International Association of Music Information Centres, dem Orchestra of the Age of Enlightenment und vielen vielen mehr.

Abends begegneten sich Fachbesucher und Wiener Musik-Publikum. Ein Filmprogramm in Zusammenarbeit mit dem IMZ – Internationales Musik und Medienzentrum aus Wien stellte mit zwei neuen Dokumentarfilmen den Rockstar und Opern-Aficionado Freddie Mercury dem kontroversen wie genialen russischen Dirigenten Valery Gergiev gegenüber. In den Messepausen sowie abends im Porgy & Bess Musik-Club präsentierten sich in acht Live Showcase-Konzerten und sechs Video-Showcases außergewöhnliche Künstler, ausgewählt von einer internationalen Jury, darunter Gitarrist Daniel Murray (Brasilien), das Vokalensemble Voix de Stras’ (Frankreich) und der E-Geiger und Loop-Künstler Matthias Jakisic “JIG“ (Österreich) sowie Pianist Hiroaki Takenouchi (Japan):

“Ich fand es großartig, dass ich auf der Classical:NEXT alles so umsetzen konnte, wie ich es wollte, vom Programm bis hin zu der Frage, welche Kleidung ich auf der Bühne trage.”

Und es gab noch mehr ungewöhnliche Klassik zu hören: Mit einem Flashmob-Auftritt des Chorus Sine Nomine in der Shopping Mall Wien Mitte begann bereits am Montag das öffentliche Classical:NEXT Festival, welches das Fachbesucherprogramm einrahmt und am Wochenende noch mit außergewöhnlichen Formaten wie einer Klassik-Beach-Bar und einer Clubnacht mit zeitgenössischer Musik ausklingt. Frank Stahmer vom lokalen Veranstalter ClassicalPartners Vienna ist hochzufrieden:

“Wir freuen uns, dass wir beim Classical:NEXT Festival die Zukunft der klassischen Musik bereits jetzt sichtbar, hörbar und spürbar machen können und dass das Festival bei Fachbesuchern wie öffentlichen Publikum so viel Anklang findet.”

www.classicalnext.com

16-Jähriger Dominik Wagner debütiert im Musikverein Wien

Er ist im Hochbegabtenkurs der Wiener Musikuniversität, erst 16 Jahre alt, und am 10. März steht der blutjunge Wiener Kontrabassist Dominik Wagner als Solist mit dem renommierten Ensemble Kontrapunkte auf der Bühne des Musikvereins. Präsentieren wird er im Gläsernen Saal zugleich eine Uraufführung seines Vaters, des Komponisten Wolfram Wagner, der die „Ballade für Kontrabass und Kammerorchester“ extra für seinen Sohn komponierte.

Dass Dominik Wagner das Zeug für die große Musikerlaufbahn hat, beweisen bereits seine beachtlichen internationalen Auszeichungen: beim renommierten Leos Janacek Wettbewerb in Brünn – wo eigentlich die erwachsenden Musiker wettstreiten – gewann der junge Wagner im Herbst den 3. Preis und holte sich zudem im November 2013 im ukrainischen Lemberg/Lviv beim internationalen „Golden Bass“-Wettbewerb den 1. Preis und Sonderpreis der Jury, dessen Patronage niemand geringer als Maestro Valeriy Gergiev übernahm.

Konzerttermin: Montag, 10. März 2014 im Rahmen der „Kontrapunkte“-Reihe,
Musikverein Wien, Gläserner Saal/Magna Auditorium, Dirigent: Peter Keuschnig

“MeTube” beim renommierten Sundance Film Festival 2014

Ein ziemlich aufregendes und sehr erfolgreiches Jahr ist seit dem Release seines animierten Opern-Remix-Spektakels „MeTube: August sings Carmen ‘Habanera’” für den in Wien lebenden Tenor August Schram vergangen. Zeit für einen Zwischenstand – und für neue Erfolgsbotschaften über das wohl verrückteste Klassikvideo der Welt (Regie: Daniel Moshel).
Nach schon 12 gewonnenen, internationalen Preisen und Einladungen zu über 80 Festivals freuen wir uns besonders, dass wir “MeTube: August sings Carmen ‘Habanera’” beim aktuellen Sundance Film Festival (16. – 26. Januar 2014) in Park City/USA, ankündigen können. Als einziger Beitrag aus dem deutschsprachigen Raum hat es MeTube mit 16 weiteren internationalen Werken aus tausenden Einreichungen in das Kurzfilmprogramm des Festivals in Utah geschafft! Ein großer Ritterschlag für ein Klassikmusik-Video, dass seine Premiere im Internet hatte.

Und eben da nähern sich die YouTube-Views der “Electro-Queer-Videoblog-Version” der Habanera rapide der (ersten) Millionengrenze, deren Überschreitung wir im Frühjahr 2014 mit einer großen One-Million-Hits-Party in Wien ausgiebig feiern wollen. MeTube@Sundance …

Die RavenRed Media & Entertainment GmbH wurde vor zwei Jahren von Music Supervisor Stefan Broedner und Filmkomponist Marcel Barsotti gegründet. RavenRed dient als Schnittstelle zwischen den Bereichen Filmmusik und Songproduktion, stellt nach Kundenwunsch Musiken zusammen oder produziert neue Musiktitel bis hin zu ganzen Filmscores nach individuellen Vorgaben. missionCulture hat die Web-Präsenz des Unternehmens und seiner Services realisiert.

Alle Infos: www.ravenred.de

Seda Röder – CD “Black and White Statements”

12 neue Miniaturen für Klavier Solo von 12 zeitgenössischen KomponistInnen aus Österreich, darunter 8 Welt-Uraufführungen und Ersteinspielungen, umfasst das neue Album “Black and White Statements - The Austrian Sound of Piano Today” der türkisch-österreichischen Pianistin Seda Röder. Mit Werken von: Klaus Ager, Bernd Richard Deutsch, Johanna Doderer, Karlheinz Essl, Bernhard Gál, Herbert Grassl, Rupert Huber, Alexandra Karastoyanova-Hermentin, Manuela Kerer, Katharina Klement, Matthias Kranebitter und Bruno Strobl. Black and White Statements erscheint am 23. September 2013 beim Wiener Label Gramola, wurde von der Pianistin kuratiert und in Zusammenarbeit mit Frank Stahmer (missionCulture) produziert.

Das offizielles Release-Konzert der Black and White Statements erfolgt im Rahmen der Tiroler “Klangspuren Schwaz” im SZentrum, Silbersaal am 27. September 2013.

Alle Infos sowie Trailer-Film unter: www.sedaroeder.com

2nd Accademia di Canto with M° Fiorenza Cossotto

Under the motto “Learn to Sing the Original Italian Belcanto”, the 2nd  Belcanto Master Class, Accademia di Canto, is taking place from 15-19 September 2013 in the city of Mödling and in the living house of composer Arnold Schönberg, nearby to Vienna. The academy is open to young professional and talented, advanced student singers until 35 years of age. Among the teachers is opera legend M° Fiorenza Cossotto, one of the greatest mezzo-sopranos of the 20th century. The Accademia di Canto is initiated and organized by “Art in Action”, Vienna, an association for cultural activities.

As with the 1st edition in 2012 missionCulture is helping with communication services and organisational backup. Learn more on: www.accademiadicanto.at

Classical:NEXT 2014 erneut in Wien!

Die Veranstalter der erfolgreichen Klassikmesse Classical:NEXT (piranha womex ag und Classical Partners Vienna – lokaler Partner in Wien) haben heute den Termin für die kommende Ausgabe bekannt gegeben: Das internationale Fachforum für klassische und zeitgenössische Musik wird vom 14. bis 17. Mai 2014 stattfinden, etwas früher im Jahr als die ersten beiden Male. Zentraler Veranstaltungsort wird erneut das Österreichische Museum für angewandte Kunst, MAK, in Wien sein. Mehr: www.classicalnext.com | www.classicalpartners.at

Classical:NEXT eröffnet mit Benjamin Schmid & Daniel Hope

Der Eröffnungsabend in der Säulenhalle des MAK Wien am 29. Mai läutete in drei intensive Messe- und Konferenztage der Classical:NEXT ein, die mit ihrer zweiten Ausgabe und rund 950 internationalen Besuchern äußerst erfolgreich über die Bühne ging. Was in Zukunft in dem Genre der Klassik wichtig ist – darum geht’s bei bei der Classical:NEXT. Einen Vorgeschmack hierzu lieferte der Stargeiger Daniel Hope in seiner Keynote, die von einer eindrucksvollen Performance der Passacaglia von H.I.F Biber durch seinen österreichischen Kollegen Benjamin Schmid gefolgt wurde. Zur Überraschung des Publikums standen Schmid und Hope anschließend auch erstmals für ein gemeinsames Duo auf der Bühne. Ebenfalls auf dem Programm, das von ClassicalPartnersVienna (Mario Rossori, Heinrich Schläfer und Frank Stahmer), kuratiert wurde: Danubia Saxophon Quartett Wien, Chorus Sine Nomine, Ensemble PHACE. Impressionen …

MeTube: Tenor August Schram bricht YouTube-Schallmauer

Wer als Klassik-Künstler die magische Schallmauer von über 500.000 YouTube-Views durchbricht, heißt normalerweise Anna Netrebko, Rolando Villazon oder Valentina Lisitsa. Das war einmal: mit seinem nicht ganz so alltäglichen Konzept-Musikvideo „August sings Carmen, Habanera“ begibt sich der schweizerische lyrische Tenor August Schram als zunächst verklemmter Videoblogger frei nach Georges Bizet und dem Motto „Die Liebe ist ein wilder Vogel“ („L’amour est un oiseau rebelle“) auf eine ziemlich schräge, schrille und psychodelisch-trashige Sado-Maso-Liebesreise und interpretiert ganz nebenbei in einem einmaligen Mix aus Instrumental und Discobeats die „Habanera“-Arie aus Carmen in einer Klassik-Crossover-Version neu … www.metube.at



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